EPIKTET HANDBUCH DER MORAL PDF

Wertvoller sind Informationen, die sich den Epiktet zugeordneten Schriften entnehmen lassen. Epiktet wurde um das Jahr 50 in Hierapolis im kleinasiatischen Phrygien geboren. Er wurde als Sklave nach Rom gebracht und stand dort im Dienst des Epaphroditos , eines wohlhabenden und einflussreichen Freigelassenen des Kaisers Nero. Wann und aus welchem Grund Epiktet nach Rom kam und zu welchem Zeitpunkt er freigelassen wurde, bleibt unklar. Jahrhundert Epiktet selbst hat keine Schriften verfasst. Dieser Stil wurde vor allem von kynischen und stoischen Philosophen gepflegt.

Author:Nigar Faekree
Country:Ecuador
Language:English (Spanish)
Genre:Video
Published (Last):13 July 2007
Pages:310
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ISBN:697-7-56942-861-8
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Encheiridion Unser Eigenthum. Einige Dinge sind in unserer Gewalt, andere nicht. Verwirrung aus Verwechslung. Keine Halbheit! Wofern du aber sowohl jenes begehrst, als auch herrschen und reich sein willst, so wirst du vielleicht nicht einmal dieses letztere erlangen, gerade weil du zugleich nach dem ersteren strebst. Bestrebe dich, jeder unangenehmen Vorstellung sofort zu begegnen mit den Worten: du bist nur eine Vorstellung, und durchaus nicht das, als was du erscheinst.

II, 2. Die Begierde aber entferne vorerst [20] ganz. Wenn du einen Topf liebst, denke: ich liebe einen Topf. Zerbricht er dann, so wird es dich nicht anfechten. Stirbt er, so wird es dich nicht anfechten. Wie man die Fassung behauptet. Der schrecklichste der Schrecken. Nicht die Dinge selbst, sondern die Meinungen von den Dingen beunruhigen die Menschen.

So ist z. Sei auf keinen fremden Vorzug stolz. Was ist nun aber dein? Zum Sterben fertig! Wenn dir statt Zwiebelchen und Muschelchen ein Weibchen oder Kindchen geschenkt wird, so wird nichts dagegen einzuwenden sein. Schwimme nicht gegen den Strom. Der Wille ist frei. Versuchung und Widerstand. Der Weise verliert nichts. Dein Landgut wurde dir genommen. Fort mit Sorgen. XII, 1. XII, 2. Umsonst bekommt man nichts. Sei ein Thor vor der Welt.

Wenn auch gewisse Leute etwas auf dich halten, so traue dir selbst nicht. XIV, 1. So auch, wenn du willst, dein Sohn soll keine Fehler machen, so bist du ein Narr; du willst nemlich, Schlechtigkeit soll nicht Schlechtigkeit sein, sondern etwas anderes.

Herr oder Knecht. XIV, 2. Man bietet etwas herum, [27] und es gelangt zu dir: — strecke die Hand aus, und nimm bescheiden davon. Es will immer noch nicht kommen: — blicke nicht aus der Ferne begehrlich darauf hin, sondern warte, bis es an dich kommt. Spare das Mitleiden. Vom Schauspieler lerne!

Ebenso einen Lahmen, einen Herrscher, einen gemeinen Mann. XIX, 1. XIX, 2. Langsam zum Zorn! Hast du nur einmal Zeit und Aufschub gefunden, so wirst du dich um so leichter beherrschen. Du willst ein Philosoph sein. Nach innen schau! Dies vermagst du. XXIV, 1. Ist es etwa dein eigen Werk, mit einem Amte bekleidet, oder zur Tafel gezogen zu werden? Was wollet ihr [32] denn lieber? Geld, oder einen treuen und ehrliebenden Freund? Und was liegt daran? Bekommt es doch auch keine Schuhe vom Schmied, und keine Waffen vom Schuster.

Welche Stellung werde ich nun im Staate einnehmen? XXV, 1. Denn wie kann derjenige, welcher einem andern keine Aufwartung macht, so viel bekommen, wie der, welcher sie macht? Wie theuer verkauft man den Lattich? Denn wie jener den Lattich, so hast du den Groschen, den du nicht ausgegeben hast. Ganz eben so auch hier. Es hat dich einer nicht zur Mahlzeit eingeladen. Du hast eben dem Wirth den Preis nicht bezahlt, um den er sein Gastmahl verkauft.

Bezahle also den Preis, um den es feil ist, wenn es dir taugt. Der Wille der Natur. Hievon mache nun die Anwendung auch auf Wichtigeres. Eines anderen Kind oder Weib ist gestorben. Gleichwie ein Ziel nicht zum Verfehlen aufgesteckt wird, so auch nicht die Natur des Uebels in der Welt.

Vorbedacht — Nachgethan! XXIX, 1. Bei allem, was du thun willst, achte auf das, was vorangeht, und was nachfolgt, und so mache dich daran. Wo aber nicht, so wirst du wohl anfangs lustig daran gehen, weil du nicht bedacht hast, was nachkommt; hernach aber, wenn sich etliche Schwierigkeiten zeigen, wirst du mit Schanden davon gehen.

Du willst in Olympia siegen? Aber achte auf das, was vorangeht, und was nachfolgt; dann greife das Werk an. So auch du! Denn du bist nicht mit Ueberlegung an eine Sache gegangen, und nicht mit Umsicht, sondern auf Gerathewohl, und mit frostigem Interesse. Willst du ein Pentathlete sein, oder [36] nur ein Ringer?

Sei du nicht, wie die Kinder, jetzt ein Philosoph, hernach ein Zolleinnehmer, sodann ein Rhetor, und zuletzt ein kaiserlicher Prokurator. Diese Dinge passen nicht zusammen. Sittengesetz und Naturgesetz. Nein, sondern an einen Vater. Denn ein anderer kann dir nicht schaden, wenn du nicht willst. XXXI, 1. Die Orakel und das Gewissen. XXXII, 1. Ist es nemlich etwas von den Dingen, die nicht in unsrer Gewalt sind, so kann es schlechterdings weder ein Gut, noch ein Uebel sein.

Du sollst also zum Seher weder Begierde, noch Widerwillen mitbringen. Wenn du also einem Freund, oder dem Vaterland in der Gefahr beistehen sollst, so frage nicht den Seher, ob du ihnen beistehen sollst. Stelle dir ein Muster und Vorbild auf, und lebe ihm nach, sowohl wenn du allein bist, als wenn du unter die Leute kommst.

Schweigen, Reden und Lachen. Wenn es nun in deiner Macht steht, so lenke durch deine Reden auch die der Mitanwesenden auf das Schickliche. Vom Eid. Einfacher Sinn. Du aber sei nicht unbillig gegen die, welche Gebrauch davon machen, und verdamme sie nicht. Oft in das Theater zu gehen, ist nicht nothwendig. Verschiedene Verhaltungsregeln. Thue recht, scheue niemand. Ne sutor ultra crepidam! Vorsichtig wandeln. Gerade wie mit dem Schuh! Der Schmuck der Frauenzimmer.

Der Unedle.

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In unserer Macht stehen: Annehmen und Auffassen, Handeln, Wollen, Begehren und Ablehnen - alles, was wir selbst in Gang setzen und zu verantworten haben. Wenn du aber nicht nur dieses willst, sondern auch noch der Macht und dem Reichtum nachjagst, dann wirst du wahrscheinlich nicht einmal hierin Erfolg haben, weil du zugleich das andere haben willst. Fang bei den unbedeutendsten Dingen an. Der wirklich Gebildete schiebt die Schuld weder auf einen anderen noch auf sich selbst.

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Meshura There are no discussion topics on morak book yet. Goodreads helps you keep track of books you want to read. Shopbop Designer Fashion Brands. Want to Read Currently Reading Read. Der Wille sei so zu gebrauchen, dass Harmonie mit dem Weltlauf erreicht wird.

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